Heil- und Gewürzpflanzen

Kochen mit Wildkräutern ist schwer in Mode. Was vor Jahren noch als skurrile Eigenheit von Gesundheitsaposteln belächelt wurde, hebt heute die Einschaltquoten von Kochshows und mehrt den Ruhm von Sterneköchen. Im Zeitalter internationaler Fast-food-Ketten und globalisierter Einheits-Gewürzmischungen findet man das Abenteuer exotischer Genüsse nicht mehr in fernen Ländern, sondern an heimischen Wegrändern. Nach einer endlosen Kette von Fertignachspeisen „Typ Caramel“ sehnen sich Leib, Seele und Geschmacksknospen nach Tante Emilies Fliederbeerensuppe mit Grießklöschen. Oma Lenis Heckengemüse schlägt TK-Bohnen mit Bauerngarten-Kräutern in den Kategorien Geschmack, Raffinesse und Originalität jeweils mit 1:0.

Auch Heilen mit Wildkräutern ist angesagt. Die Behandlung kleiner Blessuren und Wellness mit Wiesenkräutern gewinnt immer mehr Liebhaber. „Kräuterhexe“ ist heute keine Spöttelei mehr, sondern werbewirksame Berufsbezeichnung oder ein nettes Kompliment.

Was liegt da näher, als auch auf einem der schönen Wanderwege im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge zu zeigen, was man aus ganz gewöhnlichen Feldrand-, Wald- und Wiesenkräutern machen kann.

Die Wege am Eichenberg und Bunerberg sind bei den Blombergern und ihre Gäste nicht ohne Grund so beliebt. Sie sind bequem, bieten schöne Ausblicke in die Kulturlandschaft und auf die alte Stadt, romantische Bänke und Picknick-Plätze unter alten Bäumen. Und es gibt eine interessante Pflanzen- und Tierwelt zu bestaunen, die einen Spaziergang hier immer aufs Neue interessant macht.

 

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